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Blähungen - Meist nur heiße Luft

Blähungen sind zwar unangenehm. Meist gibt es aber harmlose Erklärungen dafür. Auch lassen sie sich gut behandeln. Mittel aus der Apotheke sorgen für ein gutes Bauchgefühl.

Der Altkomiker Heinz Erhardt hat das Tabu in Reime gepackt. „Es gibt Gerüchte, dass Hülsenfrüchte in Mengen genommen, nicht gut bekommen.“ Das findet vermutlich nicht jeder witzig. Auch weil einem nicht unbedingt zum Lachen zumute ist, wenn sich zu viel Luft im Darm breit macht. Blähungen können quälen. Mediziner benutzen sogar verschiedene Fachbegriffe dafür. Als Meteorismus bezeichnen sie unnatürlich große Gasansammlungen im Bauch, als Flatulenzen abgehende Winde. Bei allem Ernst: Dahinter stecken in den allermeisten Fällen ganz harmlose Ursachen.

Wie sich Gase bilden

Bereits ein paar Löffel zu viel Linsensuppe reichen mitunter. Denn Hülsenfrüchte – aber auch Zwiebeln oder Vollkornbrot – enthalten eine große Menge Ballaststoffe. Darmbakterien zerlegen diese Nahrungsbestandteile, dabei bilden sich Gase. Sie gehen in die Blutbahn über, ein kleiner Rest wird ausgeatmet oder verlässt den Darm über den After. Das ist normal, gesund und passiert jeden Tag. Entsteht allerdings mehr Kohlendioxid, Methan oder Schwefelgas als gewohnt, drückt es bemerkbar gegen die Wand des Verdauungsschlauchs, es entweichen auch mehr Darmwinde als sonst. Mal geräuschlos, mal hörbar. Nicht jeder Pups stinkt, ein anderer umso fieser.

Prüfender Blick auf den Speiseplan

Eine weitere harmlose Ursache für die nicht salonfähige Fülle im Bauch ist häufig Bewegungsmangel oder Stress. Ebenso das Verschlucken von Luft, wenn jemand grundsätzlich sein Essen verschlingt oder dabei spricht. Wer nicht richtig kaut, muss ebenso mit mehr Gasbildung im Darm rechnen. Dort kann es übrigens auch tüchtig gluckern, wenn jemand viel kohlensäurehaltiges Wasser trinkt.

Sie sehen: Zwickt und zwackt es oberhalb der Gürtellinie, handelt es sich meist um eine vorübergehende Unpässlichkeit. Beobachten Sie sich selbst. Wann treten die Beschwerden auf? Vielleicht nach der Einnahme bestimmter Medikamente? Einige Wirkstoffe können Blähungen auslösen, etwa Antibiotika oder Arzneimittel für Diabetiker.

Aber auch der prüfende Blick auf den Speiseplan kann des Rätsels Lösung sein. In vielen Fällen lassen sich zu fette und süße Speisen oder bestimmte Inhaltsstoffe in Lebensmitteln als Ursache ausmachen. Bekannt ist, dass künstliche Süßungsmittel wie Sorbit oder Xylit bei einigen Menschen für viel Luft sorgen. Auch Fruchtzucker im Obst, Milchzucker in der Milch oder Gluten im Weizen versetzt manchen Verdauungstrakt in Aufruhr. Auch Reizdarmpatienten fühlen sich nach bestimmten Mahlzeiten oft wie aufgeplustert.

 

Einfach weglassen

Der Trost dabei: Sind bestimmte Angewohnheiten oder Lebensmittel als Auslöser für die Verdauungsbeschwerden ausgemacht, kehrt mit ihrem Reduzieren oder Weglassen wieder Ruhe ein. Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt darüber, wenn Medikamente Flatulenzen fördern. Sie können die Dosis reduzieren oder andere Wirkstoffe verordnen. Sie sind immer erste Ansprechpartner, wenn Ihre Verdauungsprobleme plötzlich auftreten, mit starken Schmerzen einhergehen oder Blut im Stuhl ist. Ernsthafte Krankheiten müssen ausgeschlossen werden.

Auf das pharmazeutische Fachpersonal als verlässlichen Berater können Sie ebenfalls bauen. Die Arzneimittelexperten empfehlen Ihnen zum Beispiel Medizin, die schnell Blähungen lindert. Und wenn doch einmal ein Pups in die weite Welt gelangt: Nehmen Sie es humorvoll wie Luftikus Heinz Erhardt. „Das macht ja nichts. Ich finde das fein, warum soll man nicht auch mal ein Blähboy sein.“

 

 

 

Das nimmt die Luft raus

Mittel aus der Apotheke

  • Synthetische Wirkstoffe wie Dimeticon oder Simeticon lösen übermäßige Gasansammlungen im Magen-Darm-Trakt auf.
  • Pflanzliche Zubereitungen mit Anis, Fenchel, Kümmel oder Pfefferminze wirken krampflösend und blähungstreibend.
  • Bitterstoffe wie Wermutkraut oder Enzianwurzel vermindern Blähungen durch ihre verdauungsfördernde Wirkung und hemmen Gärungs- und Fäulnisprozesse im Darm.
  • Mittel mit Verdauungsenzymen wie Amylase (spaltet Kohlenhydrate), Trypsin (spaltet Eiweiß) und Lipase (spaltet Fett) helfen, wenn die Bauchspeicheldrüse zu wenig davon produziert.
  • Probiotika bringen eine gestörte Darmflora wieder ins Gleichgewicht und verhindern, dass zu viele Gase im Darm freigesetzt werden.
  • Gegen Blähbauch empfehlen Experten speziell Bifidobacterium infantis und Lactobacillus casei Shirota.
     

Lebensstil

  • Langsam essen und gründlich kauen.
  • Bekannte Auslöser für Blähungen meiden.
  • Viele leichte Mahlzeiten einplanen.
  • Mehr Bewegung in den Alltag einbauen.
  • Auf ausreichend Flüssigkeit achten (stilles Wasser!).
  • Stress reduzieren, zum Beispiel mit Entspannungsübungen.
  • Ernährungsumstellung auf mehr Ballaststoffe langsam beginnen.
  • Verdauungsfördernde Gewürze verwenden (etwa Kümmel, Bohnenkraut, Rosmarin, Thymian).
  • Bei Bauchkrämpfen eine Wärmflasche auflegen oder den Unterleib sanft massieren.
     

Bildquellen: GettyImages Aleksej Sarifulin, takasuu, haoliang

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